Kochen, Schach, Musik und Begegnungen: Ich möchte daraus einen Alltag machen, in dem ich gern Gastgeber bin.
Heute Vormittag habe ich darüber nachgedacht, wie die Dinge zusammenfinden können, die mir wichtig sind. Kochen, gestalten, Musik machen, Schach spielen und Menschen begegnen. Ich möchte daraus einen Alltag machen, in dem ich etwas beitragen kann und gern Gastgeber bin.
Im TagZwo begegnen sich schon viele dieser Dinge. Hier spiele ich zwei bis drei Partien Schach am Tag. Ich freue mich über Menschen, die sich dazusetzen oder mit mir verabreden möchten. Eine Partie gibt einem Treffen einen Anfang. Manchmal entsteht dabei ein Gespräch, manchmal reicht das gemeinsame Spiel.
Die Musiklehre ist mir wieder ans Herz gewachsen. Ich möchte Zusammenhänge besser verstehen, Akkorde ausprobieren und auf Gitarre und Klavier weiterkommen. Auch Bands gehören zu diesem Ort. Einer früheren Band begegne ich heute als Gastgeber im TagZwo. Ich freue mich darauf, Musik Raum zu geben und selbst wieder mehr zu spielen.
Meine Ergotherapieausbildung habe ich abgebrochen. Vieles, was mich daran interessiert hat, begleitet mich weiter: wie wir zuhören, miteinander sprechen und mit unseren unterschiedlichen Bedürfnissen umgehen. Ich möchte im Alltag weiter aufmerksam zuhören und klar sagen, was mir wichtig ist.
Und dann ist da die Suppe. Ich möchte kochen und damit einen einfachen Anlass schaffen, an einem Tisch zusammenzukommen. Für Küche, Töpfe und Transport sind noch Schritte offen. Die Idee wird konkreter, während ich überlege, was ich selbst tun kann und wobei Unterstützung helfen würde.
Da möchte ich hin: ein guter Gastgeber sein, eigene Arbeit entwickeln und Raum für Essen, Spiel, Musik und Gespräche schaffen. Die nächsten Schritte dürfen klein sein. Sie sollen sich machen lassen und zu einem Alltag werden, den ich gern lebe.